17.04.2006, 12:25
Landschaften meinen es mit uns Fotografierenden gut.
Unermüdlich erneuern sie sich, als wüssten sie, dass wir nach immer wieder andern Sehweisen lechzen. Die Landschaft vom Morgen ist nicht die Landschaft vom Abend, was uns die Sonne zeigt, ist nicht dasselbe wie das, was wir bei regnerischem Wetter sehen. Land schafft, ob wir das wollen oder nicht. Es wechselt seinen Charakter mit dem Sonnenstand, dem Wetter, der Jahreszeit und mit dem Punkt, an dem wir mit der Kamera stehen. So bleibt ein und dieselbe Landschaft immer anders.
Soweit die gute Nachricht. Und nun die schlechte:
Von diesen erfreulichen Aussichten haben wir Fotografierenden herzlich wenig, wenn wir keine Augen für die nicht endenden Veränderungen haben oder nicht wissen, was wir mit unserem Landschaftsbild ausdrücken wollen.

Landschaften sind nicht nur Biotope, sondern auch Erlebnisräume, die wir mit unserer Fantasie füllen sollten, damit auch der Betrachter etwas von ihnen hat. Land schafft, aber es will von uns auch immer wieder neu erschaffen werden. Wie das zu verstehen ist, zeigen Ihnen die Portfolien von Reto Camenisch, Christian Fitze und Robert Bösch: Neben irgend einer Realität geben sie auch die Vorstellungswelt des Fotografen wieder.
Das mag im einen oder andern Fall provozierend sein. Aber es ist auch beruhigend: Die Welt ist noch lange nicht zu Ende fotografiert!
Quelle: Nikon News
Homepage - Nikon News
Unermüdlich erneuern sie sich, als wüssten sie, dass wir nach immer wieder andern Sehweisen lechzen. Die Landschaft vom Morgen ist nicht die Landschaft vom Abend, was uns die Sonne zeigt, ist nicht dasselbe wie das, was wir bei regnerischem Wetter sehen. Land schafft, ob wir das wollen oder nicht. Es wechselt seinen Charakter mit dem Sonnenstand, dem Wetter, der Jahreszeit und mit dem Punkt, an dem wir mit der Kamera stehen. So bleibt ein und dieselbe Landschaft immer anders.
Soweit die gute Nachricht. Und nun die schlechte:
Von diesen erfreulichen Aussichten haben wir Fotografierenden herzlich wenig, wenn wir keine Augen für die nicht endenden Veränderungen haben oder nicht wissen, was wir mit unserem Landschaftsbild ausdrücken wollen.

Landschaften sind nicht nur Biotope, sondern auch Erlebnisräume, die wir mit unserer Fantasie füllen sollten, damit auch der Betrachter etwas von ihnen hat. Land schafft, aber es will von uns auch immer wieder neu erschaffen werden. Wie das zu verstehen ist, zeigen Ihnen die Portfolien von Reto Camenisch, Christian Fitze und Robert Bösch: Neben irgend einer Realität geben sie auch die Vorstellungswelt des Fotografen wieder.
Das mag im einen oder andern Fall provozierend sein. Aber es ist auch beruhigend: Die Welt ist noch lange nicht zu Ende fotografiert!
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