01.02.2006, 07:47
Das Ende der klassischen Fotografie?
Die digitale Fotografie ist auf dem Vormarsch: Innerhalb weniger Monate haben mehrere große Kameraproduzenten angekündigt, sich aus dem Geschäft mit klassischen Kameras zu verabschieden. Auch Filmhersteller und Labore orientieren sich neu. Beginn einer Zeitenwende oder Rückzug in die Nische?
Knapp 25 Jahre ist es her, dass mit der Sony Mavica die erste Kamera für den Endverbraucher auf den Markt kam, die Fotos elektronisch speicherte. Schon damals prophezeiten manche ins Auge. Der Konkurrent Bronica wurde gleich komplett vom japanischen Tamron-Konzern geschluckt.
Sogar Edelkameraschmiede Leica, Erfinder der Kleinbildkamera und lange Zeit offenbar immun gegen alle Modewellen, gerät wirtschaftlich ins Schwanken und bemüht sich, auf den Digital-Zug aufzuspringen. Yashica und Kyocera gaben 2005 ihr Fotogeschäft auf, Farbfilm-Erfinder Agfa stellte im gleichen Jahr seine Film- und Fotochemie-Produktion ein. Kodak beendete bereits 2004 den Verkauf von Kameras mit Film in den Industrienationen.
Selbst Traditionsfirmen sind nicht von der rasanten Entwicklung ausgenommen: Besucht man die Website des schwedischen Herstellers Hasselblad, für viele Kenner der Bewahrer des mechanischen, traditionellen Fotografie schlechthin, so fallen dort nun zuerst Softwareprodukte, Scanner und Digitale Aufrüst-Kits ins Auge. Der Konkurrent Bronica wurde gleich komplett vom japanischen Tamron-Konzern geschluckt.
Selbst bei Traditionshersteller Hasselblad wird jetzt auf Digitaltechnik gesetzt
Hoffnung auf den Retter
Vielleicht können die Filmenthusiasten auf eine ähnliche Entwicklung hoffen, die es schon bei anderen verdrängten Technologien mit hartnäckigen Anhängern gab, wie zum Beispiel bei den vom Transistor ersetzten Verstärkerröhren: Liebhaber oder kleine Firmen in Osteuropa und Fernost kaufen die alten Anlagen von den Herstellern günstig auf und produzieren weiter. Zumindest einige Jahre dürften die Lagerbestände an Geräten und Material in jedem Fall noch den Bedarf decken. Vielleicht ist es aber auch an der Zeit, sich rechtzeitig einzudecken.
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Ich als analog fotografierende Frau bin schon ein wenig aufgewühlt.
Klar wir wussten alle dass es irgendeinmal soweit kommen wird dass wir filmlos bleiben...
Oder vielleicht doch nicht?
Was mir Angst macht das die Preise extrem ansteigen oder das ich kilometer weit fahren muss um einen Film entwickeln zu lassen.
wie seht ihr das?
Die digitale Fotografie ist auf dem Vormarsch: Innerhalb weniger Monate haben mehrere große Kameraproduzenten angekündigt, sich aus dem Geschäft mit klassischen Kameras zu verabschieden. Auch Filmhersteller und Labore orientieren sich neu. Beginn einer Zeitenwende oder Rückzug in die Nische?
Knapp 25 Jahre ist es her, dass mit der Sony Mavica die erste Kamera für den Endverbraucher auf den Markt kam, die Fotos elektronisch speicherte. Schon damals prophezeiten manche ins Auge. Der Konkurrent Bronica wurde gleich komplett vom japanischen Tamron-Konzern geschluckt.
Sogar Edelkameraschmiede Leica, Erfinder der Kleinbildkamera und lange Zeit offenbar immun gegen alle Modewellen, gerät wirtschaftlich ins Schwanken und bemüht sich, auf den Digital-Zug aufzuspringen. Yashica und Kyocera gaben 2005 ihr Fotogeschäft auf, Farbfilm-Erfinder Agfa stellte im gleichen Jahr seine Film- und Fotochemie-Produktion ein. Kodak beendete bereits 2004 den Verkauf von Kameras mit Film in den Industrienationen.
Selbst Traditionsfirmen sind nicht von der rasanten Entwicklung ausgenommen: Besucht man die Website des schwedischen Herstellers Hasselblad, für viele Kenner der Bewahrer des mechanischen, traditionellen Fotografie schlechthin, so fallen dort nun zuerst Softwareprodukte, Scanner und Digitale Aufrüst-Kits ins Auge. Der Konkurrent Bronica wurde gleich komplett vom japanischen Tamron-Konzern geschluckt.
Selbst bei Traditionshersteller Hasselblad wird jetzt auf Digitaltechnik gesetzt
Hoffnung auf den Retter
Vielleicht können die Filmenthusiasten auf eine ähnliche Entwicklung hoffen, die es schon bei anderen verdrängten Technologien mit hartnäckigen Anhängern gab, wie zum Beispiel bei den vom Transistor ersetzten Verstärkerröhren: Liebhaber oder kleine Firmen in Osteuropa und Fernost kaufen die alten Anlagen von den Herstellern günstig auf und produzieren weiter. Zumindest einige Jahre dürften die Lagerbestände an Geräten und Material in jedem Fall noch den Bedarf decken. Vielleicht ist es aber auch an der Zeit, sich rechtzeitig einzudecken.
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Ich als analog fotografierende Frau bin schon ein wenig aufgewühlt.

Klar wir wussten alle dass es irgendeinmal soweit kommen wird dass wir filmlos bleiben...
Oder vielleicht doch nicht?
Was mir Angst macht das die Preise extrem ansteigen oder das ich kilometer weit fahren muss um einen Film entwickeln zu lassen.
wie seht ihr das?

Werde ich noch etwas zu schreiben, wenn ich Zeit habe.
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