10.02.2006, 03:57
Die folgenden Aufnahmen habe ich mit einer AGFA Clack Lochkamera gemacht.
Es sind meine allerersten Gehversuche auf dem Gebiet der Lochkamera-Fotografie, aber vielleicht kann man gerade damit Neulingen die Scheu nehmen, sich auf dieses spannende Terrain der Fotografie zu begeben.
Kann nur sagen: wer sich nie auf das Gebiet der "Camera Obsura" begeben hat... dem entgeht etwas!
(Text- und Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Kai Fuhrmann. Weitere Infos zu seinen Kamera-Modifikationen und zahlreiche Tipps zur Pinhole-Fotografie findet findet ihr auf seiner Homepage www.bkfu.de
Mittelformat - Lochkamera (6x9)

Technische Daten zur AGFA CLACK PINHOLE:
Kamera: Agfa Clack/modifiziert
Corpus/Filmbühne: Metall/Plastik
Objektivvorrichtung: pinhole-Universalverschluß pu[s]h (VA-Stahl); aufgesetzt auf VA-Frontplatte; Schiebeverschlußtechnik
Format: 6 x 9 cm Negativformat (handelsübliche Filme)
Blende: 186 bei idealem Lochdurchmesser 0,36mm
Lochdurchmesser: 0,36mm
Folienstärke: 0,04mm
'Brennweite': 67mm
Bildwinkel: Kamera 77 Grad bei 'Blende' 186 (entspr. ca. 25mm-Objektiv bei Kleinbildkamera)
Stativanschluß: vorhanden; 1/4 Zoll
Anzahl der Aufnahmen: 8
Besonderheiten: optischer Sucher, 'Fernrohrprinzip'
Filmtransportmechanismus über Spule
Schiebeverschluß arretierbar (Transportsicherung)
Aufwendige Fertigung: Sämtliche VA-Stahl-Einzelkomponenten sind jeweils aus einem Werkstück herausgelasert,
zerspant und vor dem Zusammensetzen glasgeperlt worden!
Bitte beachten:
Film einlegen: Verschlußhebel an der Unterseite der Kamera umlegen, Hinterteil abziehen, Rollfilm einspulen, Hinterteil aufsetzen, Verschlußhebel auf Position "Zu-Lock" stellen ...
Lochdurchmesser:
Lochdurchmesser von 0,2mm bis 0,45mm sind entspr. der gewünschten Effekte von "scharf" bis "stark impressionistisch" natürlich möglich. Belichtungszeiten entspr. berechnen !!
Die hier bei Auslieferung eingelegte Lochfolie hat eine 0,36mm-Bohrung, die mikroskopisch bei 125facher Vergrößerung geprüft worden ist!
Folienstärke:
Bis 0,2mm Stärke treten bei dieser 'Brennweite' physikalisch keinerlei Vignettierungseffekte auf. D.h., Sie können mit extrem dünnem Material ebenso experimentieren wie mit dickeren, 'nähnadelgelochten' Teelichtblechen. Bei diesem Gerät eingesetzt: eine 0,04mm starke Folie!
Stativanschluß nutzen:
Aufgrund von Belichtungszeiten jenseits einer Sekunde sollte die Kamera auf eine feste Unterlage bzw. auf Stativ gesetzt werden. Dies und die verwacklungsfreie pu[s]h-Verschlußtechnik garantieren eine gute Aufnahme. Ein Drahtauslöser ist hier absolut überflüssig...

Als Verschluß dient ein leichtgängiger horizontaler Schiebermechanismus - natürlich arretierbar.
Schieber herausgezogen - Kamera 'dicht' - Schieber hereingeschoben - Kamera offen.
Es sind meine allerersten Gehversuche auf dem Gebiet der Lochkamera-Fotografie, aber vielleicht kann man gerade damit Neulingen die Scheu nehmen, sich auf dieses spannende Terrain der Fotografie zu begeben.
Kann nur sagen: wer sich nie auf das Gebiet der "Camera Obsura" begeben hat... dem entgeht etwas!

(Text- und Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Kai Fuhrmann. Weitere Infos zu seinen Kamera-Modifikationen und zahlreiche Tipps zur Pinhole-Fotografie findet findet ihr auf seiner Homepage www.bkfu.de
Mittelformat - Lochkamera (6x9)

Technische Daten zur AGFA CLACK PINHOLE:
Kamera: Agfa Clack/modifiziert
Corpus/Filmbühne: Metall/Plastik
Objektivvorrichtung: pinhole-Universalverschluß pu[s]h (VA-Stahl); aufgesetzt auf VA-Frontplatte; Schiebeverschlußtechnik
Format: 6 x 9 cm Negativformat (handelsübliche Filme)
Blende: 186 bei idealem Lochdurchmesser 0,36mm
Lochdurchmesser: 0,36mm
Folienstärke: 0,04mm
'Brennweite': 67mm
Bildwinkel: Kamera 77 Grad bei 'Blende' 186 (entspr. ca. 25mm-Objektiv bei Kleinbildkamera)
Stativanschluß: vorhanden; 1/4 Zoll
Anzahl der Aufnahmen: 8
Besonderheiten: optischer Sucher, 'Fernrohrprinzip'
Filmtransportmechanismus über Spule
Schiebeverschluß arretierbar (Transportsicherung)
Aufwendige Fertigung: Sämtliche VA-Stahl-Einzelkomponenten sind jeweils aus einem Werkstück herausgelasert,
zerspant und vor dem Zusammensetzen glasgeperlt worden!
Bitte beachten:
Film einlegen: Verschlußhebel an der Unterseite der Kamera umlegen, Hinterteil abziehen, Rollfilm einspulen, Hinterteil aufsetzen, Verschlußhebel auf Position "Zu-Lock" stellen ...
Lochdurchmesser:
Lochdurchmesser von 0,2mm bis 0,45mm sind entspr. der gewünschten Effekte von "scharf" bis "stark impressionistisch" natürlich möglich. Belichtungszeiten entspr. berechnen !!
Die hier bei Auslieferung eingelegte Lochfolie hat eine 0,36mm-Bohrung, die mikroskopisch bei 125facher Vergrößerung geprüft worden ist!
Folienstärke:
Bis 0,2mm Stärke treten bei dieser 'Brennweite' physikalisch keinerlei Vignettierungseffekte auf. D.h., Sie können mit extrem dünnem Material ebenso experimentieren wie mit dickeren, 'nähnadelgelochten' Teelichtblechen. Bei diesem Gerät eingesetzt: eine 0,04mm starke Folie!
Stativanschluß nutzen:
Aufgrund von Belichtungszeiten jenseits einer Sekunde sollte die Kamera auf eine feste Unterlage bzw. auf Stativ gesetzt werden. Dies und die verwacklungsfreie pu[s]h-Verschlußtechnik garantieren eine gute Aufnahme. Ein Drahtauslöser ist hier absolut überflüssig...

Als Verschluß dient ein leichtgängiger horizontaler Schiebermechanismus - natürlich arretierbar.
Schieber herausgezogen - Kamera 'dicht' - Schieber hereingeschoben - Kamera offen.