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Normale Version: Lochkameras [Pinhole]
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Die folgenden Aufnahmen habe ich mit einer AGFA Clack Lochkamera gemacht.
Es sind meine allerersten Gehversuche auf dem Gebiet der Lochkamera-Fotografie, aber vielleicht kann man gerade damit Neulingen die Scheu nehmen, sich auf dieses spannende Terrain der Fotografie zu begeben.
Kann nur sagen: wer sich nie auf das Gebiet der "Camera Obsura" begeben hat... dem entgeht etwas! Smile

(Text- und Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Kai Fuhrmann. Weitere Infos zu seinen Kamera-Modifikationen und zahlreiche Tipps zur Pinhole-Fotografie findet findet ihr auf seiner Homepage www.bkfu.de

Mittelformat - Lochkamera (6x9)




Technische Daten zur AGFA CLACK PINHOLE:

Kamera:                              Agfa Clack/modifiziert
Corpus/Filmbühne:               Metall/Plastik
Objektivvorrichtung:              pinhole-Universalverschluß pu[s]h (VA-Stahl); aufgesetzt auf VA-Frontplatte; Schiebeverschlußtechnik
Format:                               6 x 9 cm Negativformat (handelsübliche Filme)
Blende:                               186 bei idealem Lochdurchmesser 0,36mm
Lochdurchmesser:                0,36mm
Folienstärke:                        0,04mm
'Brennweite':                        67mm
Bildwinkel: Kamera               77 Grad bei 'Blende' 186 (entspr. ca. 25mm-Objektiv bei Kleinbildkamera)
Stativanschluß:                    vorhanden; 1/4 Zoll
Anzahl der Aufnahmen:        8
Besonderheiten:                 optischer Sucher, 'Fernrohrprinzip'
                                        Filmtransportmechanismus über Spule
                                        Schiebeverschluß arretierbar (Transportsicherung)
                                        Aufwendige Fertigung: Sämtliche VA-Stahl-Einzelkomponenten sind jeweils aus einem Werkstück herausgelasert,
                                        zerspant und vor dem Zusammensetzen glasgeperlt worden!

Bitte beachten:

Film einlegen: Verschlußhebel an der Unterseite der Kamera umlegen, Hinterteil abziehen, Rollfilm einspulen, Hinterteil aufsetzen, Verschlußhebel auf Position "Zu-Lock" stellen ...
Lochdurchmesser:
Lochdurchmesser von 0,2mm bis 0,45mm sind entspr. der gewünschten Effekte von "scharf" bis "stark impressionistisch" natürlich möglich. Belichtungszeiten entspr. berechnen !!
Die hier bei Auslieferung eingelegte Lochfolie hat eine 0,36mm-Bohrung, die mikroskopisch bei 125facher Vergrößerung geprüft worden ist!
Folienstärke:
Bis 0,2mm Stärke treten bei dieser 'Brennweite' physikalisch keinerlei Vignettierungseffekte auf. D.h., Sie können mit extrem dünnem Material ebenso experimentieren wie mit dickeren, 'nähnadelgelochten' Teelichtblechen. Bei diesem Gerät eingesetzt: eine 0,04mm starke Folie!
Stativanschluß nutzen:
Aufgrund von Belichtungszeiten jenseits einer Sekunde sollte die Kamera auf eine feste Unterlage bzw. auf Stativ gesetzt werden. Dies und die verwacklungsfreie pu[s]h-Verschlußtechnik garantieren eine gute Aufnahme. Ein Drahtauslöser ist hier absolut überflüssig...




Als Verschluß dient ein leichtgängiger horizontaler Schiebermechanismus - natürlich arretierbar.
Schieber herausgezogen - Kamera 'dicht' - Schieber hereingeschoben - Kamera offen.
Bild 1:

Kamera: AGFA CLACK Pinhole
Filmmaterial: Fujicolor NPS 120 Professional (Farbnegativ-Film mit 160 ASA)
Ort: Wasserwehr an der nördlichen Umflut in Lippstadt
Belichtungszeit: ca. 4 Sekunden (hätten durchaus 10 Sekunden werden dürfen! Nach einigen Erfahrungen mit der Pinhole empfehle ich, eher zu stark als zu knapp zu belichten!)

[attachment=22]

Bild 2:

Kamera: AGFA CLACK Pinhole
Filmmaterial: Fujicolor NPS 120 Professional (Farbnegativ-Film mit 160 ASA)
Ort: Detmold

[attachment=23]



Bild 3:

Kamera: AGFA CLACK Pinhole
Filmmaterial: Fujicolor NPS 120 Professional (Farbnegativ-Film mit 160 ASA)
Ort: Burgruine in Lipperode (nahe Lippstadt)

[attachment=24]


Bild 4:

Kamera: AGFA CLACK Pinhole
Filmmaterial: Fujicolor NPS 120 Professional (Farbnegativ-Film mit 160 ASA)
Ort: Blick auf die Lippe (Lippstadt)

[attachment=25]

Sobald der Film, der sich momentan noch in meiner Lochkamera befindet, entwickelt ist, poste ich hier neue (und hoffentlich bessere) Beispielfotos der AGFA CLACK Lochkamera.

Bild 5:

Kamera: AGFA CLACK Pinhole
Filmmaterial: Fujicolor NPS 120 Professional (Farbnegativ-Film mit 160 ASA)
Ort: Blick auf die Lippe (Lippstadt)

Dasselbe Motiv wie Bild 4, aber kurz nach Sonnenuntergang.

[attachment=52]
Bild 6:

Ort: Lippstadt - Gasthof Hülshoff, aufgenommen im August 2005
Kamera: AGFA CLACK Pinhole (Lochkamera)
Filmmaterial: Fujicolor NPS 160 Professional

[attachment=53]
Bild 7:

Aufgenommen im Sommer 2006
Ort: Lippstadt (Park Grüner Winkel)
Kamera: Agfa Clack Pinhole (Mittelformat-Lochkamera für 120er Rollfilm)
Filmmaterial: Fujicolor 160 NPS Professional (Colornegativfilm mit ISO/ASA 160)

Scanner: Canon CanoScan 8400 F
Scan-Software: Silverfast SE
Scan vom Filmnegativ


Weitere Infos zum Scanner "Canon CanoScan 8400 F" findest du hier:
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